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Struktur des Studiengangs

Übersicht

Der berufsbegleitende Studiengang dauert 6 Semester und hat 120 ECTS-Punkte. Dies entspricht einem 4semestrigen Vollzeit-Präsenzmasterstudium.

Da nicht nur elektrotechnisches Wissen im Beruf gefragt ist, beginnt das Studium mit einem Modul, über zwischenmenschliche Kommunikation im betrieblichen Umfeld, das die Sozialkompetenz erhöht. Das zweite Modul im ersten Semester behandelt objektorientierte Programmierung.

In den folgenden Semestern folgt die fachliche Weiterbildung mit Vertiefungsmöglichkeiten in Automatisierungstechnik, Energietechnik und Mikroelektronik.

Da Wirtschaftswissen in der Praxis unverzichtbar ist, finden sich im 4. und 5. Semester Module über Grundlagen der Betriebswirtschaftlehre und Methoden des Projektmanagements.

Am Ende des Studiums steht die Master-Thesis, die in 9 Monaten anzufertigen ist und die mit einer schriftlichen Ausarbeitung und einem Kolloquium abgeschlossen wird.

Das Studium kann durch Beurlaubung jederzeit semesterweise unterbrochen werden, um besondere berufliche oder private Anforderungen auszugleichen.

 

Studienablauf

 

Das Studium ist nach den Vorgaben des Bologna-Prozesses modular aufgebaut.

 


Nach inhaltlichen Gesichtspunkten unterteilt sich der Studiengang in 4 Studienabschnitte, die sich über 6 Semester erstrecken. Die ersten 3 Studienabschnitte bestehen aus je 3 Modulen. Ein Modul hat dabei 10 Kreditpunkte (10 CP nach dem ECTS-System). Je Kreditpunkt rechnet man mit einer Arbeitslast von ca. 25-30 Stunden. Der 4. Studienabschnitt besteht aus der Master Thesis. Mit einer Ausnahme (Modul C2) bestehen die Module in den ersten 3 Studienabschnitten aus je 4 gleichgewichtigen Teilen, die von jeweils einem Lehrbrief inhaltlich abgedeckt werden. Daraus folgt eine Gewichtung von 2,5 CP je abgearbeiteten Lehrbrief. Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung über 180 Minuten abgeschlossen, in der übergreifend der Inhalte der 4 Lehrbriefe abgefragt werden. Bei allen Prüfungen bestehen die üblichen Wiederholmöglichkeiten. Alle Prüfungen werden jedes Semester angeboten.

Prüfungsordnung und Modulhandbuch finden sich im Download-Bereich.

1. Studienabschnitt

Das erste Modul im 1. Studienabschnitt beschäftigt sich mit zwischenmenschlicher Kommunikation im betrieblichen Umfeld. Dieses Modul ist der ideale Start, denn so wird gleich zu Beginn des Fernstudiums ein gutes gegenseitiges Kennenlernen gewährleistet. Das 2. und 3. Modul des ersten Abschnitts stellt eine Auffrischung, Festigung und Erweiterung von Grundkenntnissen dar.

2. Studienabschnitt

Im 2. Studienabschnitt teilen sich die Studierenden auf die Vertiefungsrichtungen Automatisierungstechnik, Energietechnik und Mikroelektronik auf. In jeder Vertiefungsrichtung werden zwei spezifische Module angeboten. Das 3. Modul stellt ausgewählte Anwendungsfälle aus den Vertiefungsrichtungen im Rahmen eines Wahlpflichtkatalogs vor. Hier können von z.Zt. 8 Wahlfächer 4 ausgewählt werden. Es können bei Interesse auch Themen aus der jeweils anderen Vertiefungsrichtung gewählt werden.

3. Studienabschnitt

Im 3. Studienabschnitt werden die Gruppen aus den verschiedenen Vertiefungsrichtungen wieder zusammengeführt. Im 1. Modul werden die Aspekte des Software-Engineering und der Embedded Systems behandelt. Im 2. Modul werden in kleinen Gruppen Projektarbeiten durchgeführt. Ziel ist es, möglichst realistisch das neu Erlernte in einer simulierten industrienahen Situation konzentriert anzuwenden und die Teamfähigkeit zu trainieren. Themen aus dem eigenen Wirkungskreis sind willkommen. Parallel zu dem Projekt wird in einem Teilmodul das Thema des Projektmanagement theoretisch vertieft. Im 3. Modul werden Themen aus der Betriebswirtschaft behandelt, die für Ingenieure besonders von Bedeutung sind: Grundlagen der BWL, Unternehmensführung und das betrieblichen Informationsmanagements mit SAP und ähnlichen Systemen.

4. Studienabschnitt

Im 4. Studienabschnitt wird die Master-Thesis durchgeführt. Folgende Fähigkeiten sollen hierbei gestärkt werden:

  • Selbstständigkeit

  • systematische Analyse und Lösung von definierten Themen mit ingenieurmäßigen, wissenschaftlichen Methoden

  • Kompetenz in wissenschaftlicher Dokumentation

  • Präsentation der Arbeit

Themen aus dem eigenen Wirkungskreis sind willkommen, gerne auch in Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen.