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Stefan Lautenschläger - Integriertes Auslandssemester in Pomona/USA

Der Studienaufenthalt entsprach im Wesentlichen meinen hohen Erwartungen. Das reichhaltige und interessante Kursangebot gab mir die Möglichkeit meine fachlichen Kenntnisse auch praxisorientiert zu erweitern. Durch die durchschnittlich geringere Teilnehmerzahl in den einzelnen Kursen ist jeder einzelne persönlich gefordert. Der individuelle Studierende verliert sich nicht in der Anonymität der Masse.

Die allenfalls durchschnittlichen Englischkenntnisse wurden aufgefrischt und erheblich erweitert. Durch den alltäglichen Gebrauch in den verschiedensten Situationen bekommt man ein wesentlich besseres Verhältnis zur Sprache als es z.B. in der schulischen Ausbildung vermittelt werden kann.

Positiv zu erwähnen sind auch die vielen internationalen Kontakte, die man knüpfen konnte. Die Kontakte gehen weit über die USA hinaus, da man an der CSU Pomona auf sehr viele Studeirende aus aller Welt trifft. Das Kennenlernen einer anderen Kultur ist ebenfalls sehr interessant, wenn auch die amerikanische Lebensweise nicht so stark von der europäischenn abweicht, wie zu anderen Kulturen - z.B. Asien. Hierbei ist es auch wichtig auf Reisen Land und Leute kennenzulernen, da man im privaten Bereich wieder mit anderen Charakteren und Gepflogenheiten konfrontiert wird, als in einer studentischen Umgebung.

Schließlich ist zu erwähnen, daß es auch negative Erfahrungen gab. Es braucht durchaus eine Eingewöhnungszeit, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Trotz der vielen neuen Eindrücke fehlte manchmal die gewohnte heimatliche Umgebung und der Freundeskreis.

Insgesamt sind die Erfahrungen, die ich in meiner Studienzeit an der CSU Pomona im studentischen als auch im privaten Bereich sammeln konnte, überwiegend positiv zu bewerten.

Es bleibt zu hoffen, dass an Austauschprogrammen dieser Art weiterhin festgehalten wird, um möglichst vielen Studenten diese fachlichen als auch persönlichen Erfahrungen zu ermöglichen.