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Joachim Pakulla - Integriertes Auslandssemester in Pomona/USA

Der Studienaufenthalt hat für mich viele Vorteile gehabt. Zum Einen hatte ich die Möglichkeit, mich in meinem Studienschwerpunkt, der Computertechnik, weiterzubilden. Daß dabei die Vorlesungen in Englisch, der Muttersprache der Computerei, abgehalten wurden, war ein weiterer Vorteil, da viel Datenblätter aus diesem Bereich auch hier in Deutschland nur in Englisch zu haben sind.

Überhaupt habe ich meine Englischkenntnisse, sozusagen durch Learning by Doing, um ein Vielfaches verbessert. Das Wichtigste ist, dass ich nun selbstbewußt mit meinen Englischkenntnissen auftreten kann, auch wenn mir wieder mal eine Vokabel unbekannt ist oder mir nicht mehr einfällt.

Aber auch im persönlichen Bereich hat der Amerika-Aufenthalt einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So habe ich erst einmal gesehen, wie gut es uns hier in Deutschland wirklich geht. Trotz der vielen Klagen über die schlechte Wirtschaftslage und den vielen Arbeitslosen ist es den Deutschen immer noch möglich, Weltmeister im Urlaubmachen zu sein. Dazu kommen die vielen Urlaubs- und Feiertage, die wir im Vergleich zu Amerika haben, sowie die geringere Arbeitszeit. Und auch die Zahl der Obdachlosen ist bei uns in Deutschland im Verhältnis immer noch geringer als in Amerika. Unsere riesigen Eigenheime auf dem Lande stehen in keinem Vergleich mit den viel kleineren, aber gut ausgenutzten Wohnungen der Amerikaner.

Auch von der Landschaft war ich sehr angetan, obwohl - oder gerade weil - sie so verschieden von dem ist, was man in Deutschland kennt. Der Aufenthalt hat mir so gut gefallen, daß ich nach meiner Diplomarbeit versuchen werde, eine Firma zu finden, die mir eine Anstellung bieten kann, bei der ich den Kontakt mit Amerika nicht verliere.

Vielleicht läßt sich das Ganze mit dem Satz zusammenfassen, den alle meine Bekannten auch schon als Antwort auf die Frage, ob es mir denn gefallen habe, gehört haben:

Ich würde es jederzeit wieder tun.