
Der Fachbereich - kurz vorgestellt
Die Elektrotechnik wurde bisher von zwei Fachbereichen der Hochschule Darmstadt vertreten:
- Elektrotechnik und Informationstechnik (EuI)
- Elektrotechnik/ Telekommunikation (E/T)
Im Sommersemester 2007 werden die beiden Elektrotechnik-Fachbereiche zu einem einzigen Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik vereint.
Hier finden Sie folgende Informationen zum Fachbereich:
Das Studienangebot
Ab Wintersemester 2007/2008 bietet der neue Fachbereich einen internationalisierten siebensemestrigen Ingenieurstudiengang Elektrotechnik und Informationstechnik mit einem Bachelor-Abschluss an. Der akademische Grad, den die Hochschule Darmstadt aufgrund der bestandenen Bachelor-Prüfung in diesem Studiengang verleiht, heißt Bachelor of Engineering (Kurzform "B.Eng“).
Zur weiteren beruflichen Qualifizierung im Anschluss an das Bachelor-Studium bietet der Fachbereich außerdem die Möglichkeit, in einem aufbauenden (konsekutiven) Master-Studiengang den Abschluss Master of Science in Electrical Engineering (MSc) nach weiteren drei Semestern zu erwerben.
Neben dem elektrotechnischen Bachelor-Studiengang bietet der Fachbereich gemeinsam mit den Fachbereichen Maschinenbau und Wirtschaft den interdisziplinären Bachelor-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an.
Der Fachbereich exportiert als Kompetenzzentrum für Elektrotechnik und Informationstechnik eine Reihe von Lehrveranstaltungen in eine Vielzahl weiterer Studiengänge der Hochschule Darmstadt (z.B. in die Studiengänge Kunststofftechnik, Mechatronik, Energiewirtschaft, Maschinenbau sowie Informatik, Optotechnik und Bildverarbeitung).
Die Studiengänge der Elektrotechnik sind seit Beginn Teil der Hochschule Darmstadt, die 1971 durch die Zusammenführung verschiedener Institutionen als Fachhochschule Darmstadt gegründet wurde. Im Wintersemester 1970/71 waren an der gesamten Fachhochschule ca. 2.300 Studierende immatrikuliert. Im Wintersemester 2005/06 waren insgesamt ca. 10.800 Studierende eingeschrieben, davon in den bisher bestehenden drei Studiengängen der Elektrotechnik rund 1250. Die Zahl der Studierenden der Elektrotechnik unterliegt den üblichen gesellschaftlichen und konjunkturellen Schwankungen. Seit dem Jahr 2000 steigt sie stetig.
Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik hat das Ziel, die Studierenden grundlegend auszubilden und dabei zugleich die aktuellen Anforderungen der Berufsfelder in der Ausbildung zu berücksichtigen, um die Studierenden auf diese Weise erfolgreich auf den Berufseinstieg vorzubereiten. Die Studierenden sind gefordert, die Lernangebote intensiv zu nutzen.
Die Organisation
Die organisatorische Struktur des Fachbereichs ist durch das Hessische Hochschulgesetz festgelegt. Die Leitung des Fachbereichs obliegt dem Dekanat, bestehend aus Dekan, Prodekan und Studiendekan.
Der Dekan/die Dekanin führt die Geschäfte des Fachbereichs, hat den Vorsitz des Fachbereichsrates und vertritt den Fachbereich nach außen.
Ein wichtiges Organ des Fachbereichs ist der Fachbereichsrat. Dieser ist ein Gremium, in dem alle wichtigen Fragen des Fachbereichs, wie Studien- und Prüfungsordnung, Berufung von Professoren oder Verwendung der Finanzen beraten und/oder endgültig beschlossen werden. Dem Fachbereichsrat gehören Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende an. Alle Mitglieder werden aus ihren Gruppen gewählt. Die Sitzungen des Fachbereichsrates sind grundsätzlich öffentlich.
Die Studierenden des Fachbereiches wählen darüber hinaus einen Fachschaftsrat, der die fachbereichsspezifischen Interessen der Studierenden im Sinne einer Selbstorganisation wahrnimmt. Auch nicht gewählte Studierende können grundsätzlich an den Sitzungen teilnehmen und mitarbeiten. Näheres regelt das Hessische Hochschulgesetz.
Die Auslandskontakte
Die Hochschule Darmstadt bietet ein Bachelor-Studium mit internationaler Ausrichtung. Der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik hat mit entsprechenden Fachbereichen einiger Hochschulen, Universitäten oder vergleichbarer Einrichtungen vorwiegend innerhalb aber auch außerhalb der EU Kooperationsverträge geschlossen. So bestehen derzeit Kontakte zu Hochschulen in folgenden Ländern:
Europa: Frankreich, Großbritannien, Spanien, Slovenien, Belgien, Portugal, Griechenland, Schweden, Finnland, Irland, CSFR, Polen, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Russland, Slowakai, Ungarn, Schweiz
außereuropäische Staaten: Brasilien, China, USA, Singapur, Indonesien, Indien
Für die Studierenden im Vertiefungsstudium bedeutet dies, dass sie einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland durchführen können, wenn sie eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen, z. B. entsprechende Sprachkenntnisse vorweisen können. Möglich sind beispielsweise:
- Industriepraktika (auch BPP)
- Studiensemester an der Partnerhochschule
- Diplomarbeiten an der Partnerhochschule
- Teilnahme an Master-Kursen
Für Studienaufenthalte im Ausland gibt es zahlreiche Förderprogramme der EU, des DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) und weiterer Förderungsinstitutionen.
Weitere Informationen, insbesondere über den Erwerb einer Doppelqualifikation im Rahmen eines zum Teil auch im Ausland absolvierten Studiums, erteilen die Auslandsbeauftragten des Fachbereichs.
